Source:“//http://www.ttip-unfairhandelbar.de“TTIP 2
Allgemein
Fairer Handel weiter auf Wachstumskurs
Spitzenreiter Kaffee verdeutlicht Vorzüge des Fairen Handels
Politische Forderungen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017
Forderungen zu den Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Afrika
Mehr zu den Umsatz- und Absatzentwicklungen des Fairen Handels im Geschäftsjahr 2016 lesen
Mehr zu den "Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017" lesen
Source:“//http://www.ttip-unfairhandelbar.de“TTIP 2
Forum Fairer Handel freut sich über neue Mitglieder
Fair-Band ist Vollmitglied
Seit April ist der Fair-Band als Fair-Handels-Netzwerk reguläres Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO). Vor diesem Hintergrund wurde bei der Mitgliederversammlung des Forum Fairer Handel die Umwandlung der vorläufigen Mitgliedschaft des Fair-Bandes in eine Vollmitgliedschaft beschlossen. Das Forum freut sich, den Fair-Band als Interessensvertretung von über 30 Fair-Handels-Unternehmen als reguläres Mitglied begrüßen zu können. Wie bei der WFTO bezieht sich die Mitgliedschaft im Forum Fairer Handel nur auf die Dachorganisation, den Fair-Band, und nicht auf dessen einzelne Mitglieder.
Der Fair-Band wurde 2013 als Interessenverband für faire Importeure und Händler gegründet. Durch Austausch und Öffentlichkeitsarbeit fördert er die Arbeit seiner Mitgliedsunternehmen. Zu seinen Zielen gehören u.a. der Einsatz für mehr Gerechtigkeit im Welthandel und die Förderung von kleineren Produzentenorganisationen.
Fair Rubber ist Fördermitglied
Der Verein Fair Rubber ist das erste Fördermitglied des Forums und unterstützt damit die Arbeit des Forum Fairer Handel e.V. materiell und ideell. Ziel des Fair Rubber e.V. ist es, die Arbeits- und Lebensbedingungen von Primärerzeugern von Gummi verbessern zu helfen und die umweltschonende Produktion von natürlichem Kautschuk zu unterstützen.
Source:“//http://www.ttip-unfairhandelbar.de“TTIP 2
Merkel will TTIP-Neustart – Plädoyer für Freihandel
Merkel will TTIP-Neustart – Plädoyer für Freihandel
Eine der ersten Amtshandlungen von US-Präsident Trump war der Stopp des geplanten TTIP-Abkommens. Doch Bundeskanzlerin Merkel setzt trotz Trump weiter auf transatlantischen Freihandel.
Source:“//http://www.ttip-unfairhandelbar.de“TTIP 3
Menschenrechte brauchen Verbindlichkeit
Das Forum Fairer Handel schließt sich dem aktuellen Aufruf der Treaty Alliance an, das an die Staatengemeinschaft appelliert, den aktuellen Prozess für ein UN-Abkommen über Wirtschaft und Menschenrechte aktiv zu unterstützen. Die Treaty Alliance ist ein weltweites Bündnis aus Netzwerken und Aktionsgruppen, das sich für ein international verpflichtendes Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte einsetzt. Das angestrebte UN-Abkommen, soll klare Regeln für Unternehmen schaffen und Betroffenen Klagemöglichkeiten bei Menschenrechtsverletzungen ermöglichen.
Vom 23. Bis zum 27. Oktober 2017 findet die dritte Sitzung der offenen Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen zu dem Abkommen statt. Das Forum Fairer Handel ruft die Bundesregierung auf, Verantwortung zu übernehmen und den Treaty-Prozess mit Personal und Ressourcen zu unterstützen. Bisher hat die Bundesregierung die Verhandlungen nur skeptisch begleitet. Das muss sich ändern! Über 150 Organisationen und 130 Einzelpersonen haben den aktuellen Aufruf der Treaty Alliance unterzeichnet und fordern die Staaten auf, sich konstruktiv in den Prozess einzubringen.
Menschenrechtsverletzungen stellen im Weltwirtschaftssystem leider keine Ausnahme dar! Im Gegenteil, Unternehmensgewinne werden häufig auf Kosten von Mensch und Umwelt erwirtschaftet. Das zeigt auch eine aktuelle Studie von Misereor und Germanwatch zu deutschen Auslandsgeschäften im Energiesektor auf.
Derzeit bestehen regulatorische Lücken, die es erschweren, Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen. Anstelle eines unverbindlichen Empfehlungskatalogs, wie er in den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte enthalten ist, braucht es ein Abkommen, dass verpflichtende Regeln für Unternehmen schafft.
Der Treaty Prozess:
Im September 2013 verfasste eine Gruppe von Staaten aus dem afrikanischen, arabischen, asiatischen und lateinamerikanischen Raum unter der Führung der ecuadorianischen Regierung eine Erklärung mit der Forderung nach einem rechtlich bindenden Regelwerk gegen Menschenrechtsverletzungen von transnationalen Konzernen. In Resolution 26/9 beschloss der UN-Menschenrechtsrat die Einrichtung einer „open-ended Intergovernmental Working Group“ zum Thema. In dieser Arbeitsgruppe entwickeln Zivilgesellschaft, Betroffene und Parlamentarier*innen aus aller Welt ein rechtsverbindliches Instrument, mit dessen Hilfe Unternehmen bei Menschenrechtsverstößen zur Verantwortung gezogen werden können.
Trotz dieser breiten internationalen Beteiligung stimmten Länder wie die USA, Kanada und Deutschland gegen die Errichtung einer zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe und boykottierten ihre erste Sitzung.
Zum Weiterlesen:
Statement der Treaty Alliance
CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung
Martens, Jens/Seitz, Karolin (2015): Auf dem Weg zu globalen Unternehmensregeln. Der „Treaty-Prozess“ bei den Vereinten Nationen.
Source:“//http://www.ttip-unfairhandelbar.de“TTIP 2
EU-Strategie zur Globalisierung sollte Fairen Handel für alle fördern
Am zehnten Mai verabschiedete die EU Kommission ihr Reflexionspapier „Die Globalisierung meistern“. Es ist das zweite Dokument einer Serie zur Zukunft Europas. Das Papier identifiziert sieben Haupt-Trends, die die Globalisierung formen, unter anderem die wachsende „Nachfrage für fairen Handel, nachhaltige und lokale Produkte“.
“Europa muss mithelfen, das globale Regelwerk neu zu verfassen, damit freier Handel zu fairem Handel wird“, erklärte Frans Timmermans, Vizepräsident der EU-Kommission in einer Presseerklärung.
Ungeachtet des ermutigenden Pressekommentars setzt das Reflexionspapier jedoch hauptsächlich auf Freihandel und Deregulierung, um die negativen Auswirkungen der Globalisierung aufzufangen und weicht dabei kaum von der gegenwärtigen EU-Handelspolitik ab. Enttäuschender Weise bleibt das Papier sogar hinter der „Trade for All“-Strategie der EU aus dem Jahr 2015 zurück, in der Handel nach ethischen Regeln (trade with values), nachhaltigen Lieferketten und fairen und ethischen Handelsinitiativen eine prominentere Rolle zugeschrieben wurde, als in allen EU-Handelsstrategien vor ihr.
Des Weiteren scheint das Reflexionspapier die Empfehlungen des kommissionseigenen Think-Tank-Berichts "Sustainability now!" vom 20. Juli 2016 zu ignorieren. Dieser fordert, dass Handelspolitik zur Reduzierung der globalen Ungleichheiten beitragen und zu einem qualitativ anderen und sozial inklusivem Wachstum beitragen müsse, das die ökologischen Grenzen unseres Planeten wahrt. Dies könne in Form von weiteren Nachhaltigkeitsansätzen und Fair Trade Labels geschehen.
Zwar konsumieren die Europäer*innen weltweit die meisten fair gehandelten Produkte, doch man sollte sich hüten Fairen Handel auf freiwilligen ethischen Konsum zu reduzieren. Die EU darf das Thema Fairness nicht allein dem Markt überlassen. Ein neues globales Regelwerk wird nicht fair für alle sein, solange wir tolerieren, dass Firmen enorme Profite auf Kosten einer nicht nachhaltigen Textilproduktion im Globalen Süden machen. Es wird nicht fair für alle sein, solange die EU keine verbindliche unternehmerische Sorgfaltspflicht zu fairen Lieferketten von den Importeuren einfordert. Es wird nicht fair für alle sein, solange wir nachhaltigen Produkten keinen präferenziellen Marktzugang gewähren. Es wird nicht nachhaltig sein, wenn die EU nicht steuerliche Regeln einführt, die nachhaltigen Konsum fördern und die gesamte Beschaffung in Europa bis 2030 nachhaltig gestaltet.
Wir erkennen an, dass dieses Reflexionspapier nur als Start eines Prozesses gesehen werden kann und freuen uns darauf, konstruktiv an dem Diskurs zur Zukunft Europas teilzunehmen, um sicherzustellen, dass die EU einen Fairen Handel für alle umsetzen kann.
von Sergi Corbalán, Geschäftsführer des Fair Trade Advocacy Office in Brüssel
Das Fair Trade Advocacy Office wurde 2004 von der World Fair Trade Organization, der World Fair Trade Organization Europe und Fairtrade International gegründet und vertritt die Belange der Fair-Handels-Bewegung auf europäischer Ebene. Link zum Fair Trade Advocacy Office
Der Beitrag von Sergi Corbalán (inklusive der Zitate aus dem Reflexionspapier der EU-Kommission) wurde vom Forum Fairer Handel aus dem Englischen übersetzt. Link zur ursprünglichen Fassung des Kommentars
Source:“//http://www.ttip-unfairhandelbar.de“TTIP 2
EU-Gericht rehabilitiert die Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA
EU-Gericht rehabilitiert die Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA
Die EU-Kommission wollte die Kampagne "Stop TTIP" nicht als offizielle Europäische Bürgerinitiative anerkennen, die Macher klagten. Das EuG gab ihnen nun Recht, da sie eine "legitime demokratische Debatte" ausgelöst hätten.
Source:“//http://www.ttip-unfairhandelbar.de“TTIP 3
Faire Visionäre machen mobil – Am 13. Mai ist Weltladentag
Ausführliche Informationen zur Kampagne
Zum aktuellen Kampagnenvideo "Kims Realitäten"
Source:“//http://www.ttip-unfairhandelbar.de“TTIP 2
Forum Fairer Handel beim Kirchentag in Berlin
Infos in Kürze
Source:“//http://www.ttip-unfairhandelbar.de“TTIP 2


